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Münster ist immer eine Reise wert

März 7, 2019

Münster (SMS) Der neue Besuchermagnet  Dominikanerkirche mit der Arbeit „Zwei Graue Doppelspiegel für ein Pendel“ von Gerhard Richter steht im Mittelpunkt der Präsentation von Münster Marketing auf der Internationalen Tourismusbörse (ITB) in Berlin. Außerdem gibt es Informationen zu „MünsterMusik“. Unter diesem Motto feiern das Sinfonieorchester, die Westfälische Schule für Musik und die Musikhochschule 2019 ihren 100. Geburtstag und präsentieren gemeinsam ein klangvolles Jubiläumsprogramm.

„Nach den Skulptur Projekten in 2017 und dem Europäischen Kulturerbejahr 2018 können wir mit den beiden Highlights Münster erneut als Städtereiseziel mit individuellen kulturellen Angeboten in den Focus rücken“, freut sich die Leiterin von Münster Marketing, Bernadette Spinnen.

Auf der weltweit größten Reisemesse, die in den Berliner Messehallen vom 6. bis 10. März Aussteller aus über 180 Ländern, Touristikfachleute, internationale Medienvertreter und ein reisefreudiges Publikum zusammenbringt, ist Münster mit einem Stand in der NRW-Halle (Halle 8.2, Stand102a) vertreten. Hier begrüßten Oberbürgermeister Markus Lewe und Stadtbaurat Robin Denstorff den NRW-Wirtschaftsminister Andreas Pinkwart  und die Geschäftsführerin von Tourismus NRW, Heike Döll-König, bei ihrem Rundgang durch die Halle.

Münster Marketing nutzt die Messe für den Dialog mit dem Fachpublikum. Ziel ist es, den Grundstein für neue Kooperationen zu legen, die Zusammenarbeit mit Partnern auszubauen, mit Reisejournalisten, Influencern und Reiseveranstaltern ins Gespräch zu kommen, neue Themen und Trends aufzugreifen und Münster als Städtereiseziel zu positionieren. Nach den Fachbesuchertagen stehen am Wochenende die Endverbraucher im Mittelpunkt.

Dafür hat Münster Marketing jede Menge aktuelle Infos im Gepäck. Neu ist zum Beispiel ein Faltblatt über Gerhard Richters Kunstwerk. Mit dabei ist auch das Reisemagazin „Münster – Stadturlaub von seiner schönsten Seite“. Neben Kunst- und Kulturtipps, Sehenswürdigkeiten oder Veranstaltungen enthält es Insider-Tipps von Bloggern und Instagrammern sowie persönliche Empfehlungen von Münster-Experten.

Für Medienvertreter gibt es den „Münster-Stick“. Der USB-Stick im Scheckkartenformat möchte mit deutschen, englischen und niederländischen Texten und Bildmaterial Lust auf eine Recherche über Münster machen.

Mit etwas Glück können Besucherinnen und Besucher am Stand von Münster Marketing einen Aufenthalt in Münster gewinnen: mit einer Übernachtung im Doppelzimmer, der Teilnahme an einer öffentlichen Führung zum Richter-Kunstwerk, einer Münstercard für freien Eintritt zu Sehenswürdigkeiten, gratis Stadtführungen, ÖPNV und Fahrradausleihe.

Münster: Blick in den neuen Hauptbahnhof

Juli 24, 2017

Die traumhafte Altstadt von Lübeck

August 11, 2016

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Besuchte am vergangenen Wochenende die alte und einst bedeutendste Hansestadt Lübeck, um Architektur zu fotografieren. Die Königin der Hanse mit ihrer romantischen und idyllischen Altstadtinsel mit viel alter Bausubstanz zählt seit Anfang der 1970er Jahre zum UNESCO-Weltkulturerbe.  Ein Tag reicht nicht, um sich in der Innenstadt alles anzusehen, neben dem Buddenbrookhaus, dem ich meine Aufwartung machte, gibt es dort nämlich auch Einrichtungen, die an Willy Brandt und Günter Grass erinnern, ein Hanse-Museum und diverse mächtige alte Kirchen. Auch das Café Niederegger mit seinem großen Angebot an Torten und Marzipan-Mitbringseln oder die urigen Kellergewölbe der Schiffergesellschaft oder des Brauberger laden zum Verweilen ein. Eine Besonderheit Lübecks sind die Gänge und Höfe: In Zeiten starken Bevölkerungswachstums wurden kleine und niedrige Gänge in die Häuserfronten gebrochen, um zu kargen Unterkünften in den Hausinnenhöfen zu gelangen, in denen eher ärmere Menschen einquartiert wurden. Etwas 90 Gänge haben sich bis heute erhalten, die mit den dahinter gelegenen Höfen heute sehr pittoresk wirken.

Mehr Fotos von meinem Rundgang durch Innenstadt finden sich hier.

Paris – Schönheit und Gefahr

April 6, 2015

Gründe, nach Paris zu kommen, kann es viele geben. Für den Touristen mögen neben den populären Sehenswürdigkeiten wie dem Eiffelturm das herausragende Angebot an Museen, die historische und unzerstörte schöne Stadtkulisse, das gute Essen und die unverwechselbare Atmosphäre der Stadt eine Rolle spielen, Paris einen Besuch abzustatten. Jeder Kunst- und Geschichtsinteressierte sollte Paris, Schauplatz der Französischen Revolution, einmal gesehen haben, Paris mit seinen Bauwerken, Plätzen, Denkmälern und Museen liegt wie ein offenes Geschichtsbuch vor ihm.

Paris ist ein teures Pflaster, eine Touristenfalle reiht sich an die nächste. Die Jugend flüchtet an den Wochenenden in andere Städte, liest man. Studenten schmoren während des Sommers in ehemaligen Dienstboten-Dachkammern für 1000 Euro monatlich vor sich hin. Immerhin bieten die Museen einzelnen Besucherkategorien Ermäßigungstarife bis hin zum freien Eintritt. Auch Essen gehen ist kostspielig, es empfiehlt sich die leckeren Menus zu bestellen statt à la carte zu essen. Vor den massenwirksamsten Hauptattaktrionen wie dem Eiffelturm, dem Louvre, Notre Dame und der Conciergerie bilden sich rekordverdächtige Schlangen. wem Zeit und Lust fehlen, sich das anzutun, sollte lieber über die Boulevards schlendern, die Gassen des Quartier Latin oder des Marais erkunden oder von einem Café aus das Treiben der Großstadt beobachten. Mein Tip: Ohne jegliche Wartezeiten lässt sich das Grabmal Napoleons und das Musee de l’Armée besuchen, das zwar wenig schweres Kriegsgerät als Schauobjekt, aber einen umfassenden Ritt durch die französische Geschichte anbietet.

Aktuell bietet Paris nach Anschlägen auf das Satire-Magazin Charlie Hebdo ein irritierendes Nebeneinander von urbaner Schönheit und Gefahr: Militär- und Polizeiposten vor den Sehenswürdigkeiten erinnern daran, dass in Frankreich noch höchste Alarmstufe herrscht, es gibt sie an vielen Plätzen schon seit einigen Jahren als eher hilflose Geste der Stärke gegen den Terrorismus. Die Straße vor dem Élyséepalast ist derzeit von Polizeiautos versperrt. „Je suis Charlie“ – diese Solidaritätsbekundungen mit der angegriffenen Redaktion finden sich noch manchmal im Stadtbild.

Eine Fotoserie von Paris.