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Münster-Mauritz: Bombenentschärfung und Evakuierung glücklich geendet

September 20, 2020
Barbara Bremmer

Feuerwerkerin Barbara Bremmer, OB Markus Lewe und Ordnungsdezernent Wolfgang Heuer mit den entschärften Bomben. Foto: Presseamt Münster

Münster (SMS) Die Groß-Evakuierung in Münster konnte am Sonntag schneller als gedacht beendet werden. Schon um etwa  12.30 Uhr, weniger als fünf Stunden nach Beginn der Evakuierung, meldeten die fünf Teams des Kampfmittelbeseitigungsdienstes Westfalen-Lippe die erfolgreiche Entschärfung der letzten Fliegerbombe in der Nähe des Anne-Frank-Berufskollegs. Schon gegen 13 Uhr durften die Münsteranerinnen und Münsteraner wieder in ihre Häuser zurück.
Bei einer der größten Evakuierungen in der Geschichte des Landes sind am Wochenende in Münster 16.000 Menschen aus dem Stadtteil Mauritz evakuiert worden. Von den Maßnahmen betroffen waren unter anderem auch mehrere Senioreneinrichtungen und das St. Franziskus-Hospital. Die  Kampfmittel-Experten mussten insgesamt fünf Verdachtsstellen auf so genannte Blindgänger abklären. Bei der Freilegung stellten sich drei der fünf Verdachtspunkte als harmlos heraus. Bleche und andere Gegenstände im Erdreich hatten dort einen falschen Alarm ausgelöst.
Sowohl der Verdachtspunkt im Bereich Mauritzschule/Stiftstraße sowie der Verdachtspunkt im Bereich des Anne-Frank-Berufskollegs erwiesen sich aber als tatsächlich gefährlich. Zunächst entschärften die Experten eine 125-Kilogramm-Bombe an der Mauritzschule und  danach eine 250-Kilogramm-Bombe in der Nähe des Anne-Frank-Berufskollegs. Beide Bomben sind amerikanischen Ursprungs und wurden während des zweiten Weltkrieges über  Münster abgeworfen.
„Ich möchte den mutigen Frauen und Männern vom Kampfmittelbeseitigungsdienst meinen tiefen Dank aussprechen“, sagte Oberbürgermeister Markus Lewe, der die Evakuierungsmaßnahme von den frühen Morgenstunden an begleitet hatte und die ganze Zeit über in ständigem Kontakt mit der Feuerwehreinsatzleitung stand. „So glücklich dieser Tag heute auch endet, so deutlich macht er aber auch, wie sehr uns die Folgen des Krieges auch nach über 70 Jahren noch belasten.“ Ebenso dankte Lewe den über 1000 freiwilligen Helferinnen und Helfern der  Freiwilligen Feuerwehr, des Technischen Hilfswerkes und anderer Hilfsorganisationen, die den Einsatz zusammen mit den hauptberuflichen Kräften der Feuerwehr, der Polizei und der Stadtverwaltung vorbereitet und begleitet haben. “
Als besondere Schwierigkeit bei der Entschärfung der 250-Kilo-Bombe im Bereich des Berufskollegs erwies sich eine doppelte Zünder-Struktur: Der Sprengkörper hatte je einen Zünder an der Kopf- wie an der Fußseite. Beide mussten entfernt werden. Diese  lebensgefährliche Aufgabe hatte am Sonntag die Feuerwerkerin Barbara Bremmer übernommen. Lewe sagte ihr und ihren Kollegen: „Viel gefährlichere Berufe kann es kaum geben. Sie haben der Stadt ein Stück Sicherheit zurückgegeben. Danke, dass wir uns auf Sie verlassen durften.“

Ist Münsters Gastronomie noch zu retten?

April 30, 2020

Münster (SMS) Die Stadtverwaltung hat mit einem Krisengipfel auf die angespannte Lage der Gastronomie in Münster reagiert. Auf Einladung von Oberbürgermeister Markus Lewe trafen am Donnerstag (30. April 2020) im Rathaus etwa ein Dutzend münsterische Gastronomen, Vertreter des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbandes (DEHOGA) und der Industrie- und Handelskammer (IHK) Nordwestfalen auf Experten und Entscheider der Stadtverwaltung.
„Der Corona-Lockdown  trifft Gaststätten, Kneipen und die Hotellerie in Münster mit voller  Wucht. Während in den Betrieben weiterhin Kosten für Pacht und Personal auflaufen, dürfen Sie aus Infektionsschutzgründen schon seit Wochen keine Gäste mehr bewirten“, fasste Lewe die Lage zusammen. Eine Vielzahl der Betriebe sei in ihrer Existenz bedroht. Lewe: „Die  gerade in Münster besonders vielseitige Gastronomie ist eine tragende Säule der besonderen Atmosphäre in unserer Stadt. Wir müssen jetzt alle  an einem Strang ziehen, um dieses Kulturgut für die Zeit nach der Pandemie zu erhalten.“
Hendrik Eggert, Vorsitzender des Münster-Kreises der DEHOGA, sagte: „Wir brauchen jetzt Hilfe. Dabei geht es um immense Summen. Aber doch nur um einen Bruchteil der Zahlungen, die wir in normalen Zeiten in die öffentlichen Kassen einzahlen.“ Eggert machte deutlich, dass er neben der Stadt auch das Land und den Bund in der Pflicht sieht, das Überleben der Gastronomie zu sichern. Joachim Brendel, Geschäftsbereichsleiter Handel und Verkehr der IHK Nord Westfalen, verwies auf die wichtige Funktion der Gastronomie für die Aufenthaltsqualität in der Innenstadt. „Die moderaten Lockerungen im Einzelhandel können ihre Wirkung erst dann entfalten, wenn auch die Gastronomie Schritt für Schritt wieder öffnen kann.“ Das besondere Flair der Innenstadt entstehe aus dem Zusammenspiel von Einkaufen, Flanieren und Verweilen. „Hierzu braucht es zumindest eingeschränkt geöffnete Cafes und Restaurants.“
Wolfgang Heuer, Leiter des städtischen Corona-Krisenstabes, dämpfte einerseits die Hoffnungen auf einen baldigen Normalbetrieb in der münsterischen Gastronomie. „Wenn wir nach den bisherigen Erfolgen bei der Bekämpfung der Pandemie jetzt unvorsichtig werden, kann ein erneuter Ausbruch des Infektionsgeschehens möglicherweise zu noch strengeren Kontaktverboten als bislang führen“, führte Heuer aus. Andererseits skizzierte Heuer aber auch Möglichkeiten für die Betriebe: „Wir suchen gezielt im Vorfeld einer Wiedereröffnung nach Flächen, auf denen wir der Gastronomie vorübergehend zusätzliche Möglichkeiten für die Außenbewirtung anbieten können“, so Heuer. Und er bot eine gemeinsame Vorbereitung von Regeln und Auflagen für die absehbare behutsame Wiederaufnahme gastronomischer Angebote an. Die Stadtkämmerei stundet der Gastronomie bereits in großzügigem Umfang Gewerbesteuerzahlungen. Zusätzlich werden Hilfen für die Gastronomen bei Teilen der Vergnügungssteuer geprüft.
Die Gipfelteilnehmer verabredeten die Fortsetzung der Gespräche im Rahmen einer Task Force unter Beteiligung der Münster-Marketing-Chefin Bernadette Spinnen. Mitglieder werden neben Vertretern der  Gastronomie und der Stadtverwaltung auch Bankenvertreter. Die Task Force wird in Kürze einen ständigen Ansprechpartner für die Gastronomen der Stadt benennen.
Oberbürgermeister Markus Lewe versprach, den Unmut der Gastronomen über die oft schleppenden Auszahlung von Soforthilfen und Überbrückungskrediten an geeigneten Adressen im Land und beim Bund zu platzieren. Außerdem will Lewe beim Land auf größere  Planungssicherheit für die Gastronomie drängen. Lewe: „Es bringt nichts, wenn das Land Veranstaltungen mit großen Teilnehmerzahlen verbietet, aber nicht definiert, welche Teilnehmerzahlen demnächst wieder erlaubt sein werden „, nannte Lewe ein Beispiel.
In Münster gibt es etwa 850 gastronomische Angebote, in denen etwa 5600 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte arbeiten.

Aufruf: Bleiben Sie Zuhause!

März 20, 2020

Münster (SMS) Regierungspräsidentin Dorothee Feller, Oberbürgermeister Markus Lewe und Polizeipräsident Rainer Furth fordern die Bürgerinnen und Bürger in einem gemeinsamen Appell eindringlich auf, die Regeln zur Eindämmung des Coronavirus strikt zu befolgen. „Wir alle, jede und jeder einzelne, sind jetzt gefordert, Verantwortung zu übernehmen. Wir haben es in der Hand, die Verbreitung dieses Virus zu verlangsamen, seine Auswirkungen zu begrenzen und deutlich weitergehende Maßnahmen wie eine Ausgangssperre zu verhindern„, so Oberbürgermeister Markus Lewe.
Dazu gehöre es insbesondere, nicht in die benachbarten Niederlande zu fahren, so Regierungspräsidentin Dorothee Feller: „Die Gefahr, das Coronavirus über die Grenze zu tragen oder von dort mitzubringen, ist zu groß und birgt ein hohes Ansteckungsrisiko. Alles zu unterlassen, was unsere Nachbarn und uns gefährdet, ist ein Gebot der Freundschaft, die uns mit den Niederlanden verbindet. Bitte bleiben Sie zuhause.“
Polizeipräsident Rainer Furth  bittet die Bürgerinnen und Bürger dringend, sich nicht mehr in Gruppen in der Öffentlichkeit aufzuhalten und den Anweisungen des Ordnungsamtes und der Polizei Folge zu leisten: „Verlassen Sie Ihre Wohnung nur, wenn Sie es wirklich müssen. Tun Sie es bitte allein oder nur mit einem Menschen, mit dem Sie zusammenleben. Vermeiden Sie jede Form von Gruppenbildung in der Öffentlichkeit und halten Sie Abstand. Bitte passen Sie auf sich und andere auf.“

Die Zahl der gemeldeten und bestätigten Corona-Fälle in Münster ist auf 191 gestiegen (Stand: 20. März, 8 Uhr). Fünf Patienten sind wieder gesund.
Der Krisenstab der Stadt Münster hat erste Vorkehrungen für den Fall einer möglichen Ausgangssperre getroffen. Unter anderem wurde sichergestellt, dass die Polizei in der Lage ist,  eine mögliche Ausgangssperre zu überwachen.
Die Vorbereitungen für mehrere Corona-Hilfezentren, in denen infizierte Patienten mit milden Krankheitsverläufen pflegerisch und logistisch unterstützt werden können, die sich aufgrund besonderer Lebensumstände nicht selbst versorgen können, sind fortgeschritten. In der kommenden Woche fallen abschließende Entscheidungen inklusive der Standortfestlegungen.
Außerdem werden derzeit Quarantäne-Stationen für Menschen wie etwa Alleinstehende vorbereitet, deren Versorgung mit Gütern des täglichen Bedarfs unter häuslichen Bedingungen besonders schwierig ist. Ebenso wird es neue Einrichtungen für die vorübergehende Betreuung von Obdachlosen geben. Auch hier soll die Festlegung der Adressen in der kommenden Woche erfolgen.
Die Krankenhäuser im Stadtgebiet stellen sich auf die Behandlung größerer Gruppen von Corona-Erkrankten ein und schichten Kapazitäten um. So wurden im Universitätsklinikum Münster mehrere Operationssäle geschlossen, um mit dem Personal die Intensivstationen zu verstärken.
Für die bislang offene Frage des Versicherungsschutzes für ehrenamtliche Helfer, die der Stadt im Kampf gegen die Corona-Krise kostenlose Unterstützung angeboten haben, hat der Krisenstab eine Lösung gefunden. Damit sind die Voraussetzungen für den Einsatz solcher Kräfte geschaffen.
Oberbürgermeister Markus Lewe nimmt am kommenden Montag (23. März) Gespräche mit der lokalen Wirtschaft auf. Ziel ist eine Bestandsaufnahme zum wirtschaftlichen Schaden, den die Corona-Krise verursacht hat. Außerdem sollen Möglichkeiten für die Unterstützung von vor allem Kleinstunternehmen gefunden werden, die durch die Krise in eine Schieflage geraten sind.
Die Corona-Hotline der Stadt Münster, wo Bürgerinnen und Bürger telefonisch Informationen erfragen können, wurde seit ihrer Einrichtung vor rund zwei Wochen über 3000 Mal genutzt. Die Telefonnummer lautet 02 51 / 4 92-10 77. Bürger können auch schriftlich unter der Mailanschrift Corona@stadt-muenster.de Informationen abfragen.

Münster macht dicht

März 18, 2020

Münster (SMS) Die Zahl der diagnostizierten und gemeldeten Corona-Fälle steigt auch im Stadtgebiet Münster erwartungsgemäß  weiter an. Aktuell sind den Behörden 130 Fälle bekannt (Stand: 18. März, 15 Uhr. Vortag: 103). Darauf, und auf neue Vorgaben unter anderem des NRW-Gesundheitsministeriums, reagiert die Stadt Münster mit weitreichenden Einschränkungen für das  öffentliche Leben im Stadtgebiet. Ziel der Maßnahmen ist, das öffentliche Leben weitestgehend zum Stillstand zu bringen. Oberbürgermeister Markus Lewe meint dazu: „Die Einschnitte sind drastisch, aber notwendig, um die Ausbreitung der Corona-Pandemie so gut es geht zu verlangsamen. Das sind wir den Alten und Kranken unserer Gesellschaft, für die eine Infektion besonders schlimme Auswirkungen haben, schuldig.“
So werden neben den bereits geschlossenen Bars und Kneipen unter anderem auch alle Cafés, Restaurants, Gaststätten und sonstige Gastronomiebetriebe bis auf weiteres geschlossen. Ausgenommen sind die Lieferung vorbestellter Speisen und Getränke sowie Außerhausverkauf, der nicht zum sofortigen Verzehr an der Verkaufsstelle vorgesehen ist.
Clubs, Diskotheken, Theater, Kinos, Tierparks und Museen sind schon geschlossen, nun müssen Mensen und vergleichbare Einrichtungen ebenfalls schließen. Ebenso dürfen bis auf weiteres keine Messen, Ausstellungen oder andere Publikumsveranstaltungen mehr stattfinden. Das gilt sowohl für private wie für öffentliche Veranstaltungen. Fitness-Studios,  Schwimmbädern und Saunen bleibt der Betrieb untersagt. Zusätzlich ist jeglicher Sportbetrieb auf öffentlichen und privaten Sportanlagen untersagt. Brauchtumsveranstaltungen wie etwa Osterfeuer müssen ebenfalls pausieren.
Auch der Einzelhandel ist zu schließen, soweit er nicht zur Deckung des dringenden oder täglichen Bedarfs dient. Ausdrücklich nicht zu schließen sind Geschäfte für Lebensmittel, Wochenmärkte, Abhol- und Lieferdienste, Getränkemärkte, Apotheken, Sanitätshäuser, Drogerien, Tankstellen, Banken und Sparkassen, Poststellen, Frisöre, Reinigungen, Waschsalons, der Zeitungsverkauf sowie Tierbedarfsmärkte.
Weiterhin gilt: Reiserückkehrer aus den vom Robert Koch-Institut definierten Risikogebieten dürfen für einen Zeitraum von 14 Tagen nach dortigem Aufenthalt verschiedene Bereiche nicht mehr betreten. Unter anderem Gemeinschaftseinrichtungen wie Kindergärten, Krankenhäuser, Berufs- und Hochschulen. Welche Regionen als Risikogebiete gelten, ist unter anderem den Internetseiten des Robert Koch-Institutes zu entnehmen (https://www.rki.de).
Zum Schutz von Patienten und Mitarbeitern in Krankenhäusern, Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen gibt es unter anderem restriktive Einschränkungen der Besuchsmöglichkeiten solcher Institutionen.
Die neuen Vorschriften gelten verbindlich ab Mitternacht (19. März 2020, 0.00 Uhr).  Alle Betroffenen werden jedoch dringend gebeten, sie möglichst schon sofort umzusetzen.
Oberbürgermeister Markus Lewe erklärte: „Das Maßnahmenpaket klingt bedrohlich. Deshalb erneut der Hinweis auf den aktuellen Kenntnisstand: Die allermeisten Corona-Infektionen heilen weitgehend problemlos aus. Die Maßnahmen dienen dem Schutz von Alten und Schwachen und müssen konsequent umgesetzt  werden, um diesen Personenkreis zu schützen.“

Leben in einer verödeten Stadt II

März 17, 2020

Münster (SMS) In Münster gibt es bisher 90 bestätigte Coronafälle (Stand 16.3., 15 Uhr). Damit haben sich die Infektionsfälle seit dem Wochenende verdoppelt. Das  Gesundheitsamt geht von einem weiteren Anstieg in den nächsten Tagen aus.
Oberbürgermeister Markus Lewe: „Die Lage ist ernst. Darauf reagieren wir mit umfassenden Maßnahmen, um einen schnellen Anstieg der Infektionen zu verhindern. Der Gesundheitsschutz steht an erster Stelle. “
Corona lähmt Deutschland und wird auch den Alltag der Münsteranerinnen und Münsteraner verändern. Für das gesamte Stadtgebiet wird jedwede Veranstaltung in geschlossenen Räumen und in der freien Natur untersagt. Krisenstabsleiter Wolfgang Heuer: „Die rechtliche Basis dafür ist eine Allgemeinverfügung der Stadt Münster, die ab Dienstag (17.3.) gilt.“ Danach ist der Betrieb beispielsweise von Diskotheken, Schankwirtschaften und Fitness-Studios ebenso untersagt wie Zusammenkünfte in Sportvereinen.

Keine Gastronomie auf dem Wochenmarkt  
Für den Wochenmarkt am Domplatz verschärfen sich die Auflagen: Beide Märkte (mittwochs und samstags) müssen ohne gastronomische Stände auskommen. Der Verzehr von Speisen und Getränken wird zum Schutz der Gesundheit bis auf weiteres ausgesetzt. Auch für Restaurants und Gaststätten wird es Einschränkungen im Betrieb geben.
Die Stadtverwaltung wird den Besucherverkehr ihrer Kunden nicht in vollem Umfang leisten können. „Wir stellen die öffentliche Ordnung sicher und werden bestimmte Dienststellen auch weiterhin offenhalten“, kündigt Krisenstabsleiter Wolfgang Heuer an. Mithelfen können die Münsteraner selbst: Aktuell verzeichnet die Stadtverwaltung ein hohes  Besucheraufkommen – vor allem im Bürgerbüro und ihren Anlaufstellen in den Stadtteilen, im  Standesamt und in der KfZ-Zulassung. Zum eigenen Schutz und Vorsorge einer möglichen Virusinfektion appelliert die Stadt, nur in dringendsten Angelegenheiten die Verwaltung aufzusuchen.  Sollte ein persönliches Gespräch tatsächlich nötig sein, bittet die Verwaltung die Notwendigkeit des Besuches vorab telefonisch unter Telefon 4 92 0 zu klären und sich einen Termin geben zu lassen. Die Abgabe von Unterlagen kann an den Stadthäusern über die Hausbriefkästen erfolgen.

Die Universität schließt sämtliche Gebäude
Die Gebäude der WWU werden ab Mittwoch, 18.03.2020, 18 Uhr nur noch für Beschäftigte der WWU geöffnet sein.
Spätestens ab Donnerstag, 19.03.2020, ist ein Zugang anderer Personen nicht mehr möglich. Dies gilt ausnahmslos für alle Gebäude der WWU, also auch für die Universitäts- und Landesbibliothek (ULB). Die Leihfrist für entliehene Medien verlängert sich bis zum 27.4.2020. Für die Gebäude des UKM (Fachbereich Medizin) können andere Regelungen gelten

Zwei Coronafälle aus Quarantäne entlassen
Es gibt auch positive Nachrichten. Die ersten beiden „Corona-Erkrankten“ sind inzwischen wieder gesund und aus der Quarantäne entlassen.  „Und Sorgen um die ärztliche Versorgung muss sich niemand machen. Wir sind sehr gut aufgestellt“, betonte Oberbürgermeister Markus Lewe. „Wir stützen uns in Münster und im Münsterland auf ein starkes und leistungsfähiges Gesundheitssystem“, hieß es auf der Pressekonferenz (am 16.3.), an der auch Prof. Hugo Van Aken, Ärztlicher Direktor des UKM, und Dr. Hendrik Oen von der Kassenärztlichen Vereinigung teilnahmen. Keines der über 220 Intensivbetten in dieser Stadt sei überdies von einem „Coronafall“ belegt.

Leben in einer verödeten Stadt

März 14, 2020

Münster (SMS) „Es sind einschneidende Eingriffe in unser eingeübtes Leben, aber Sicherheit geht immer vor.“ Mit diesen Worten beschreibt Oberbürgermeister Markus Lewe die restriktiven Maßnahmen, die die Stadt Münster nun mit dem Ziel ergreift, die Verbreitung des Coronavirus deutlich einzuschränken. Hintergrund ist die steigende Zahl der mit dem Virus infizierten Personen. In Münster waren es am Freitag (13.3. Stand 15 Uhr) 29 Fälle.

Der Krisenstab der Stadt hat am Freitag beschlossen, ausnahmslos alle städtischen Veranstaltungen der nächsten Wochen abzusagen. Das Theater Münster und das Theater im Pumpenhaus schließen. Tanzveranstaltungen und Partys in Diskotheken und Clubs werden mit Hilfe von Ordnungsverfügungen untersagt. Die präventiven Maßnahmen gelten zunächst bis Ostern. Außerdem empfiehlt die Stadt allen anderen Veranstaltern, ebenfalls sämtliche Veranstaltungen abzusagen.

Bei den Schul- und Kitaschließungen ab Montag (16.3.) folgt die Stadt den Vorgaben des Landes NRW. „Wir werden uns bemühen, bei der Betreuung von Kinder zu helfen, deren Eltern im Gesundheitsbereich oder in der Gefahrenabwehr wie zum Beispiel im Rettungsdienst arbeiten“, sagt Lewe.

Damit die Funktionsfähigkeit der Stadtverwaltung – vor allem in den Kernbereichen –  aufrechterhalten werden kann, werden wie bei anderen großen Unternehmen und Einrichtungen auch Vorkehrungen getroffen, berichtet Stadtrat Wolfgang Heuer als Leiter des Krisenstabes. „Die Stadt Münster wird in der Corona-Lage handlungsfähig bleiben.“ Die städtischen Kantinen (Ausnahme Betriebsrestaurant „1648“ im Stadthaus 1) stehen ab sofort nur noch den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Stadtverwaltung zur Verfügung.

Im Krisenstab arbeitet die Stadt eng mit Vertretern der Kassenärztlichen Vereinigung und des Universitätsklinikums Münster (UKM) zusammen. Gemeinsam bauen die Partner zurzeit ein neues Diagnosezentrum in einem Container an der Halle Münsterland auf. Ziel ist es, mehr Testkapazitäten zu schaffen. Am Sonntag (15.3.) nimmt das Diagnosezentrum seinen Betrieb auf. Getestet werden dort nur angemeldete Patienten mit einer ärztlichen Indikation.

Zurzeit gebe es noch gute Möglichkeiten, die Ausbreitung des Virus einzudämmen, hieß es bei einer Pressekonferenz der Stadt, an der am Freitag auch Prof. Dr. Hugo Van Aken, Ärztlicher Direktor des UKM, und Prof. Dr. Stephan Ludwig, Leiter des Instituts für Molekulare Virologie, teilnahmen. Die Maßnahmen, die bislang getroffen worden sind, seien richtig gewesen und müssten nun an die aktuelle Situation angepasst werden.

Der Krisenstab tritt am Wochenende wieder zusammen. „Ich bin mir sicher, unsere Stadtgesellschaft wird ihre Resilienz auch in diesen schwierigen Zeiten zeigen“, sagt OB Lewe.

Münster: Nicht nur der Frühjahrssend fällt aus

März 10, 2020

Münster (SMS) Deutschlandweit hagelt es Absagen von Großveranstaltungen, um die dynamische Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen. Auch die Stadt Münster muss ab sofort diesen Weg gehen: Sie folgt dem rechtsverbindlichen  Erlass  der NRW-Landesregierung vom Dienstag (10. März) und sagt alle Veranstaltungen mit mehr als 1000 Besucherinnen und Besuchern ab. Aktuell betrifft es den Send.
Grundlage für diesen erheblichen Eingriff in das öffentliche Leben sind die Vorgaben des Landesgesundheitsministeriums. Mit restriktiven und vorerst zeitlich nicht begrenzten Maßnahmen soll die Ansteckungsgefahr mit dem neuartigen Virus verringert werden. „Gesundheit ist nicht verhandelbar“, wirbt Oberbürgermeister Markus Lewe um Verständnis, wenngleich der städtische Krisenstab in seiner jüngsten Sitzung den Send unter Auflagen ermöglichen wollte.

Mittwochsmarkt und Stadtteilmärkte finden statt
Nun dieser harte präventive Schritt. „Münsters größtes Volksfest mit hunderttausenden Gästen ausfallen zu lassen, ist eine Entscheidung, die uns sehr, sehr schwerfällt“.  Für die Schaustellerinnen und Schausteller sei das bitter und ein herber Schlag. Vorrang habe indes die Verantwortung für den Schutz  und die Gesundheit der Münsteranerinnen und Münsteraner. Aufatmen können die Standbetreiber des Mittwochsmarktes am Dom sowie aller Stadtteilmärkte. Hier bleibt der Zustrom durchweg im dreistelligen Bereich. „Für den Samstagmarkt im Herzen Münsters wird die Stadt intensiv prüfen, ob und unter welchen Voraussetzungen die Stände öffnen dürfen“, will Krisenstabsleiter Wolfgang Heuer machbare und angemessene Lösungen ausloten.

Lösungen für Sportveranstaltungen 

Kein Ermessensspielraum bleibt für Veranstaltungen mit einem Besucheraufkommen jenseits der 1000erMarke – indoor wie unter freiem Himmel. Heuer: „Messen, Konzerte, Tagungen, Sportevents in dieser Größenordnung dürfen nicht stattfinden, damit die Ansteckungsgefahr mit dem neuartigen Virus eingedämmt werden kann.“ Für die kommenden Heimspiele des SC Preußen Münster, der WWU Baskets und der Volleyballdamen des USC Münster wird die Stadt alsbald Gespräche führen und nach Lösungen suchen. Die Verwaltungsleitung drängt zugleich auf ein bundeseinheitliches Vorgehen in den Sportligen über die Ländergrenzen hinweg.
Augenmaß und höchste Sorgfalt wird auch den Organisatoren von Veranstaltungen aufgetragen, die für  weniger als 1000 Gäste ausgelegt sind.  Hier sind Einzelfallprüfungen erforderlich nach den Risikofaktoren, wie sie das Robert-Koch-Institut an die Hand gibt.

Reiserückkehrer infiziert
Zwei Todesopfer hat die Lungenkrankheit in diesem Land bisher gefordert. Deutschlandweit sind bisher über 1100 Coronafälle bestätigt,  für NRW knapp 500 (Stand Robert-Koch-Institut vom 9.3.). In Münster haben sich sechs Personen infiziert. Der jüngste bestätigte Fall betrifft einen Mann (Jahrgang 1973), der aus dem Skiurlaub aus Österreich zurückgekehrt ist und nun in häuslicher Quarantäne ist. www.muenster.de/corona

Vor 75 Jahren: Auschwitz wird befreit

Januar 14, 2020

Münster (SMS) Auch fast 75 Jahre nach der Befreiung des Konzentrations- und Vernichtungslagers Auschwitz am 27. Januar 1945 und dem Ende der Herrschaft der Nationalsozialisten stellen sich elementare gesellschaftliche Fragen: Wie war der Holocaust möglich? Welche Rolle spielten die gewöhnlichen Menschen dabei in Deutschland und in Europa? Warum nahmen einige mit größtem Eifer an der Verfolgung von Jüdinnen und Juden teil, während andere Mitläufer waren? Warum haben so Wenige den Menschen geholfen, die zu Opfern gemacht wurden?
Die Villa ten Hompel präsentiert die Ausstellung „Einige waren Nachbarn“ vom 15. Januar bis 15. Februar im Foyer der Bezirksregierung Münster zusammen mit der Bezirksregierung Münster, dem Evangelischen Forum Münster, der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Münster, dem Verein „Gegen Vergessen – Für Demokratie“, der Deutsch-Israelischen Gesellschaft und dem Verein „Spuren Finden“.
Die Ausstellung „Einige waren Nachbarn – Täter – Opfer und Mitläufertum“ des United States Holocaust Memorial Museum Washington D.C. soll herausfordern, über die Motive und Zwänge nachzudenken, die die Entscheidungen und Verhaltensweisen der gewöhnlichen Menschen während des Holocaust beeinflussten. Seit 2018 sind das United States Holocaust Memorial Museum Washington D.C. und der Geschichtsort Villa ten Hompel Münster offiziell Kooperationspartner.
Schirmherr der Wanderausstellung, die in NRW an mehr als 20 Orten auf Initiative der Villa ten Hompel präsentiert wird, ist Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Armin Laschet: „Diese besondere Ausstellung des United States Holocaust Memorial Museum Washington D.C. mahnt und ruft uns auf, aufzustehen gegen Rassismus und Antisemitismus, für Menschenwürde, Freiheit und das friedliche Zusammenleben in unserem Land.“
Der öffentliche Festakt zur Ausstellung findet am Freitag 31. Januar um 13 Uhr im Foyer der Bezirksregierung Münster am Domplatz mit Sara J. Bloomfield (Direktorin des United States Holocaust Memorial Museum Washington), Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (Antisemitismus-Beauftragte von NRW), Dorothee Feller (Regierungspräsidentin Münster), Markus Lewe (Oberbürgermeister der Stadt Münster) und Christoph Spieker (Leiter der Villa ten Hompel) statt. Gäste sind herzlich willkommen.
Info:
„Einige waren Nachbarn – Täter – Opfer und Mitläufertum“ im Foyer der Bezirksregierung Münster, Domplatz 1-3, 15. Januar bis 15. Februar. Öffnungszeiten: Montag bis Freitag 9 bis 16 Uhr, samstags 9 bis 13 Uhr. Der Eintritt ist frei.
Gruppen, insbesondere Schulklassen, aber auch Studenten und Gruppen der Erwachsenenbildung, können bei der Villa ten Hompel drei pädagogische Angebote buchen: Einen Ausstellungsrundgang, ein Kombiangebot aus Rundgang und lokalhistorischem Stadtrundgang und einen Workshop. Zudem wird ein umfassendes Begleitprogramm sowohl in der Villa ten Hompel wie auch in der Bezirksregierung angeboten: www.villatenhompel.de

Ausstellung in Münster

Blick in die Ausstellung „Einige waren Nachbarn – Täter – Opfer und Mitläufertum“ Foto: Stadt Münster

Die Fahrradstadt ist beim Fahrrad-Klima nicht mehr Nummer Eins

April 10, 2019

Münster ist beim aktuellen Fahrradklima-Test des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs (ADFC) zwar wieder der Sprung aufs Siegertreppchen gelungen, im Städtevergleich (in der Kategorie der Städte mit über 200 000 Einwohnern) belegte Münster diesmal aber nur den zweiten Platz hinter Karlsruhe. Michael Milde, Abteilungsleiter Mobilitätskonzepte bei der Stadt Münster, nahm die Auszeichnung am Dienstag in Berlin entgegen.

Wie für viele Münsteraner gehört auch für Oberbürgermeister Markus Lewe die „Leeze“ zum Alltag. Foto: Presseamt Münster

Bei den letzten sechs Fahrradklima-Tests hatte Münster stets den ersten Platz erreicht. „Auch wenn es diesmal nicht der Spitzenplatz ist, freue ich mich natürlich über die erneute Platzierung auf dem Podium“, sagt Oberbürgermeister Markus Lewe und gratuliert gleichzeitig der Stadt Karlsruhe. „Münster bleibt natürlich Fahrradstadt, auch auf Platz zwei! Das Fahrrad gehört zu Münster, das spürt und sieht jeder und jede. Allerdings wird das Thema komplexer: Wir müssen inzwischen eine Vielzahl von Mobilitätsarten im Straßenraum organisieren und wir sind bereits kräftig dabei. Also ganz klar: Das Ergebnis des Fahrradklima-Tests ist für uns vor allem Ansporn und Auftrag zugleich, beim nächsten Mal wieder ganz oben auf dem Treppchen zu stehen.“

Der städtischen Verkehrsplanung liefert der Fahrradklima-Test praxisnahe Bewertungen und alltagserprobte Einschätzungen der Radfahrer. Als Münsters Stärken bezeichnen die Teilnehmer die breite Akzeptanz für das Radfahren („Alle fahren Fahrrad – egal, ob alt oder jung“), die gute Erreichbarkeit des Stadtzentrums, die für den Radverkehr geöffneten Einbahnstraßen und die Möglichkeit, zügig Rad zu fahren. Als Schwächen werden viele Fahrraddiebstähle, fehlende Abstellmöglichkeiten im Zentrum, Konflikte mit anderen Verkehrsteilnehmern und schmale Radwege benannt.

OB Lewe: „Wir wissen, dass die Infrastruktur mit Blick auf die steigende Zahl der Radfahrerinnen und Radfahrer in unserer dynamisch wachsenden Stadt nicht mehr überall zeitgemäß ist. Verbesserungen werden in verschiedenen Bereichen bereits umgesetzt.“ Dazu gehören die einheitliche Rotfärbung von Radwegen und Fahrradstraßen, damit diese besser wahrgenommen werden. Die Ausweisung weiterer Fahrradstraßen steht ebenso auf der Agenda wie die Umsetzung des Veloroutenkonzepts für die Stadtregion. Seit dem 1. April bündelt die Stadtverwaltung Planung und Bau der Verkehrsinfrastruktur im Amt für Mobilität und Tiefbau. Ziel ist es, Planungsprozesse und ihre Umsetzung – auch im Radverkehr – zu beschleunigen.

Der ADFC-Fahrradklima-Test fand von Anfang September bis Ende November 2018 als Online-Umfrage statt. Insgesamt bewerteten über 170 000 Bürger die Fahrradfreundlichkeit von mehr als 680 Städten. Der Fahrradklima-Test ist damit die größte und bedeutendste Nutzerbefragung zum Radverkehr weltweit.

Münster ist immer eine Reise wert

März 7, 2019

Münster (SMS) Der neue Besuchermagnet  Dominikanerkirche mit der Arbeit „Zwei Graue Doppelspiegel für ein Pendel“ von Gerhard Richter steht im Mittelpunkt der Präsentation von Münster Marketing auf der Internationalen Tourismusbörse (ITB) in Berlin. Außerdem gibt es Informationen zu „MünsterMusik“. Unter diesem Motto feiern das Sinfonieorchester, die Westfälische Schule für Musik und die Musikhochschule 2019 ihren 100. Geburtstag und präsentieren gemeinsam ein klangvolles Jubiläumsprogramm.

„Nach den Skulptur Projekten in 2017 und dem Europäischen Kulturerbejahr 2018 können wir mit den beiden Highlights Münster erneut als Städtereiseziel mit individuellen kulturellen Angeboten in den Focus rücken“, freut sich die Leiterin von Münster Marketing, Bernadette Spinnen.

Auf der weltweit größten Reisemesse, die in den Berliner Messehallen vom 6. bis 10. März Aussteller aus über 180 Ländern, Touristikfachleute, internationale Medienvertreter und ein reisefreudiges Publikum zusammenbringt, ist Münster mit einem Stand in der NRW-Halle (Halle 8.2, Stand102a) vertreten. Hier begrüßten Oberbürgermeister Markus Lewe und Stadtbaurat Robin Denstorff den NRW-Wirtschaftsminister Andreas Pinkwart  und die Geschäftsführerin von Tourismus NRW, Heike Döll-König, bei ihrem Rundgang durch die Halle.

Münster Marketing nutzt die Messe für den Dialog mit dem Fachpublikum. Ziel ist es, den Grundstein für neue Kooperationen zu legen, die Zusammenarbeit mit Partnern auszubauen, mit Reisejournalisten, Influencern und Reiseveranstaltern ins Gespräch zu kommen, neue Themen und Trends aufzugreifen und Münster als Städtereiseziel zu positionieren. Nach den Fachbesuchertagen stehen am Wochenende die Endverbraucher im Mittelpunkt.

Dafür hat Münster Marketing jede Menge aktuelle Infos im Gepäck. Neu ist zum Beispiel ein Faltblatt über Gerhard Richters Kunstwerk. Mit dabei ist auch das Reisemagazin „Münster – Stadturlaub von seiner schönsten Seite“. Neben Kunst- und Kulturtipps, Sehenswürdigkeiten oder Veranstaltungen enthält es Insider-Tipps von Bloggern und Instagrammern sowie persönliche Empfehlungen von Münster-Experten.

Für Medienvertreter gibt es den „Münster-Stick“. Der USB-Stick im Scheckkartenformat möchte mit deutschen, englischen und niederländischen Texten und Bildmaterial Lust auf eine Recherche über Münster machen.

Mit etwas Glück können Besucherinnen und Besucher am Stand von Münster Marketing einen Aufenthalt in Münster gewinnen: mit einer Übernachtung im Doppelzimmer, der Teilnahme an einer öffentlichen Führung zum Richter-Kunstwerk, einer Münstercard für freien Eintritt zu Sehenswürdigkeiten, gratis Stadtführungen, ÖPNV und Fahrradausleihe.