Send: Das Freiheitsschwert von Münster

Sendschwert

Sendschwert am Rathaus

Vor der Münsteraner Altstadt hatte die Send ihre Zelte aufgeschlagen. Es handelt sich um eine große Kirmes, die dreimal im Jahr die Besucher auf sich zieht. Die Send ist eigentlich aus einem Markt hervorgangen, der an die Synode des Bistums angeschlossen war, für den besondere Freiheiten galten und die Privilegien der Münsteraner Kaufleute außer Kraft gesetzt waren. Dies wird seit Jahrhunderten (auch heute noch) durch das aufgepflanzte Sendschwert am Rathaus von Münster angezeigt. Laut Inschrift wurde es früher auch als Freiheitsschwert bezeichnet. Es zeigte den Marktkaufleuten den besonderen Rechtsschutz an, den die Stadt während der Send gewährte und damit den Markt ermöglichte. Die nunmehr zu Ende gegangene Herbstsend war bei strahlendem Wetter am Wochenende bestens besucht. Vor den Fahrgeschäften bildeten sich lange Schlangen. Es gibt kein Bierzelt, aber viele kleine Gelegenheiten auch den Durst zu löschen, daneben auch Marktstände.

Fahrgeschäfte für Groß und Klein lassen die Sendbesucher in die Luft gehen

Bei sonnigem Herbstwetter drängten sich die Menschen zwischen den Buden.

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